

Jeden Morgen ging ich über diese Brücke zur Arbeit.
Es ist die wohl hässlichste Brücke in Paris über die Seine, aber es war und ist meine Brücke.
Ich war seinerzeit am Ministerium in Paris. Die Bundesrepublik Deutschland hatte mich geschickt, um für die beiden Länder die deutsch-französische Kooperation der Sanitätsdienste weiterzuentwickeln. Viele Jahre sind seither vergangen…
An irgendeinem Morgen entstand mit dieser Aufnahme auch die Idee zu diesem Blog; denn schließlich war auch ich mit meinem Dienstposten eine Art Brücke zwischen den einst tief verfeindeten Regierungen, um ein klein wenig mitzuhelfen den restlichen Graben zuzuschütten oder zu über-brücken, den einst fanatische Propheten und jetzt falsch verstandene Bürokratie ausgehoben hatten.
Heute sitze ich bei den Vereinten Nationen, bilde wieder eine Brücke, diesmal zwischen mehreren Ländern und wir werden sehen, ob meine Erfahrungen, die ich hier weitergeben möchte, als Brücke dienen können über die multiplen Gräben unseres Denkens und Handelns …
Chaque matin, je traversais ce pont pour me rendre au travail.
À l’époque, j’étais officier de liaison au ministère à Paris. La République fédérale d’Allemagne m’avait envoyé pour développer la coopération franco-allemande entre les services de santé. De nombreuses années se sont écoulées depuis…
C’est sans doute le plus laid des ponts de Paris qui enjambent la Seine, mais c’était et c’est toujours MON pont.
C'est un matin, en prenant cette photo, que m'est venue l'idée de ce blog ; car après tout, avec mon poste, j'étais moi aussi une sorte de pont entre des gouvernements autrefois profondément ennemis, et je contribuais un tout petit peu à combler ou à franchir le fossé que des prophètes autrefois fanatiques et aujourd'hui une bureaucratie mal comprise avaient creusé.
Aujourd’hui, je travaille aux Nations Unies, où je construis à nouveau un pont, cette fois entre plusieurs pays, et nous verrons si les expériences que je souhaite partager ici pourront servir de pont pour franchir les multiples fossés qui séparent nos façons de penser et d’agir
Das schräge Narrativ
Es begann irgendwann in Trumps erster Amtszeit – möglicherweise bereits nach der russischen Aggression und Annexion der Krim, als der Ruf nach einer europäischen Rüstung/verstärkten Bewaffnung laut wurde. Mittlerweile ist auch der Begriff der „Kriegstauglichkeit“ wieder salonfähig geworden.
Aber hat dies irgendjemand kritisch hinterfragt? Denn dazu dient diese Novellierung hier, um Ängste, Meinungen und gefühlte Wassertemperatur zu präzisieren; statt den Finger, das Thermometer ins Wasser halten und ein Resultat, anstatt abzuschätzen, abzulesen!
Also: Gegen wen rüsten wir eigentlich? Schnelle Antwort allerorten: Gegen Russland natürlich! Ist ja sonst keiner da, der uns (= Europa ohne Russland = 600 Millionen Einwohner!) auch nur annähernd gefährden könnte. Aber glaubte damals – oder heute – irgendjemand ernsthaft, dass 140 Millionen Russen 600 Millionen Europäer angreifen (GROSSBRITANNIEN mitgerechnet). Ein Land, das im Moment mit 30 Millionen Ukrainern im Krieg steht und erhebliche Probleme hat, politisch, wirtschaftlich, ich möchte fast auch sagen militärisch zu überleben. Die Masse seiner Luftflotte und aktiv einsetzbaren Bodenoffensivtruppen verloren, benötigt der verkalkulierte Staatsapparat mittlerweile fremde Söldner aus SYRIEN, AFGHANISTAN und dem ferngesteuerten NORDKOREA.
Trotz dieser Realität versucht Europa nun verzweifelt das 2 %-Ziel zu erreichen. Aufbau eines Waffenarsenals, das nach Beschäftigung suchen wird. Und dabei hatte man bereits zu viel davon: Allein US-Amerika gibt jährlich rund achthundert Milliarden für sein Militär aus (!) – in Zahlen: 800 000 000 000! Gegen wen rüsten die USA eigentlich? Ah ja, gegen China – schon mal vorsorglich. Wegen des südchinesischen Meeres fuer das sich – bevor China massiv in die Ölförderung dieser Region investierte – Entschuldigung -, keine Sau interessiert hat. Aber selbst, wenn die Vereinigten Staaten ihr Militärbudget um die Hälfte kürzen, also „nur“ 400 Mrd. pro Jahr ausgeben, so ist das immer noch doppelt so viel, wie der Zweitplatzierte, China, investiert. Wenn also 400 Mrd. als Vorsprung vor dem Konkurrenten genügen – gegen wen richten sich dann die anderen 400 Mrd.?
Und die USA bräuchten dieses Geld dringend für Infrastrukturverbesserungen – ich kann dies bewerten, da ich seit drei Jahren in diesem Land lebe und den Vergleich mit Europa, insbesondere Deutschland sehr gut anstellen kann. In innerstädtischen Bussen und U-Bahnen ist es schwer das Gleichgewicht zu halten und ausgeschlossen eine SMS zu schreiben aufgrund wackliger Fahrbahnen und Geleise.
Sofern Europa nun standhaft bleibt und zur völlig ausreichenden „vortrumpschen“ Rüstung zurückkehrt: Was würde passieren? Den Aufschrei der militärischen Kameraden höre ich bis hierher: Wir sind verloren, nicht auf einen Krieg vorbereitet!!
Ohne die Amerikaner verloren? Ist dieses Narrativ nicht lustig? 600 Mio. Westeuropäer erbetteln den Schutz von 300 Mio. Vereinigten Staatlern! Einem Land, das – zumindest seit ich geboren wurde – noch jeden Krieg verloren hat – und das trotz absoluter technischer Überlegenheit: Rein militärisch verloren (operativ-taktisch) und mit Schimpf und Schande aus dem Land gejagt in Vietnam, dem Irak und jüngst aus AFG oder politisch, wie in Kuba, Nicaragua oder Haiti! Diese großartige militärische Macht seiner kolonialen Tochter benötigt also Europa.
Und kann man sich auf Krieg eigentlich vorbereiten? Bisher wurden Kriege meist von denen verloren, die am besten darauf vorbereitet waren: Angriffskriege landeten in der Geschichte oft vor der eigenen Hauptstadt, von den Schweden im 30jaehrigen Krieg über Napoleon bis zu Hitler… alles „Staatsmänner“ – oder besser Verbrecher, die sich jahrelang akribisch auf einen Krieg vorbereitet hatten.
Und falls nun doch „DER“ Russe oder „DER“ Chinese (quer durch Asien) „zu uns“ kommt? Was haben wir denn heute – ohne Zurüstung – als „Empfangskommando“? Wie sähe Europa gegen Aggressoren heute, 14. Juli 2026, aus:
Besonders wach sind die Polen – sie würden aus dem Stand 4 Divisionen zusammenbringen (offiziell 6), DEU – nun ja, wenn wir alles zusammenkratzen an die drei Divisionen – ich weiß, alle Militärs quieken jetzt, aber wir kennen die teleskopartigen Fähigkeiten der Bundeswehr ja, seit es Einsätze gibt. Besonders krass seit der Jahrtausendwende: Ich erinnere mich noch gut daran, als ein Einsatz nach dem anderen eintrudelte: KFOR, SFOR/ IFOR, ISAF, INTERFET; praktisch jeder war nach Aussage der Bw-Führung, der letztmögliche, - bis eben ein neuer befohlen wurde.
Frankreich hat zwei Divisionen (offiziell 3), Spanien 2 (offiziell 3), Italien zwei (offiziell 3) und nehmen wir noch GB dazu, obwohl sich diese Kulturnation aus der Union herausgewählt hat, mit einer Division (offiziell zwei), so kommen wir mit nur diesen sechs europäischen Staaten heute und in dieser Stunde auf 16 Divisionen – mehr als die Ukraine je hatte oder haben wird.
O.k., zugegeben, die logistische Versorgung ist schwierig, aber machbar, denn jede Armee ist darauf ausgerichtet, sich selbst zu versorgen. Wir können also resümieren, dass ein russischer Angriffskrieg auf Westeuropa wenige Monate später vermutlich vor Moskau landen würde – von jubelnden Weißrussen am Straßenrand begeistert gefeiert…
Ich denke dieses Narrativ kommt der Realität erheblich näher und sollte uns Europäer bewegen, aus dem US-amerikanischen Rüstungswahn auszusteigen, den eigenen Werten weiterhin zu vertrauen, ebenso, wie dem eigenen Militär.
By the way: Die USA allein gegen den Iran? Prognose gewünscht? – Sie werden auch diesen Krieg verlieren…
Nicht falsch verstehen: Dies keine Kritik an den USA, sondern die Aufnahme der Argumentation, die US-Administrationen im letzten Jahrzehnt mehrfach an die Union herantrugen, nämlich die Verteidigung Europas in die eigenen Hände zu nehmen! Dies sollten wir auch tun durch gemeinsame Verlegeübungen. Das wäre gut investiertes Geld.
Ce discours aberrant
Tout a commencé à un moment donné au cours du premier mandat de Trump – et même avant, avec l’agression russe et l’annexion de la Crimée, lorsque les appels à un réarmement européen se sont fait plus pressants. Entre-temps, le concept de « capacité à faire la guerre » est également redevenu acceptable...
Mais quelqu’un s’est-il interrogé de manière critique à ce sujet ? Et c’est précisément à cela que sert ce petit texte : préciser nos craintes et nos opinions. Au lieu de pointer du doigt, plongez le thermomètre dans l'eau et lisez le résultat au lieu de faire des estimations !
Alors : contre qui nous armons-nous au juste ? La réponse est rapide partout : contre la Russie, bien sûr ! Il n’y a personne d’autre qui pourrait nous menacer le moins du monde (l’Europe sans la Russie compte 600 millions d’habitants !). Mais quelqu’un croit-il sérieusement, à l’époque – ou aujourd’hui –, que 140 millions de Russes attaqueraient 600 millions d’Européens (y compris le Royaume-Uni) ? Un pays qui est actuellement en guerre contre 30 millions d’Ukrainiens et qui a d’énormes difficultés à survivre politiquement, économiquement et – j’irais presque jusqu’à dire – militairement. Après avoir perdu la majeure partie de sa flotte aérienne et de ses troupes offensives opérationnelles, cet État à la dérive dépend désormais de mercenaires étrangers venus de Syrie, d’Afghanistan et de Corée du Nord.
Malgré cette réalité, l'Europe tente désormais désespérément d'atteindre l'objectif des 2 %. Elle se dote d'un arsenal militaire. Et pourtant, on en avait déjà trop : rien qu'aux États-Unis, environ huit cents milliards sont dépensés chaque année pour l'armée (!) – en chiffres : 800 000 000 000 $ ! Contre qui les États-Unis s'arment-ils au juste ? Ah oui, contre la Chine – par mesure de précaution. À cause de la mer de Chine méridionale, dont – avant que la Chine n'investisse massivement dans l'exploitation pétrolière de cette région – tout le monde se fichait complètement. Mais même si les États-Unis réduisaient leur budget militaire de moitié, c'est-à-dire s'ils ne dépensaient « que » 400 milliards par an, cela représenterait toujours deux fois plus que ce qu'investit le deuxième du classement, la Chine.
Et les États-Unis auraient un besoin urgent de cet argent pour leurs infrastructures – je suis bien placé pour en juger, puisque je vis dans ce pays depuis trois ans et que je peux très bien faire la comparaison avec l’Europe, en particulier l’Allemagne. Dans les bus et les métros urbains aux États-Unis, il est difficile de garder l’équilibre et impossible d’envoyer un SMS à cause des routes et des rails cahoteux et dégradés.
Donc, si 400 milliards suffisent pour devancer le concurrent, à quoi les 400 autres milliards sont-ils destinés ?
Si l'Europe reste ferme et revient à un armement « à la Trump » tout à fait suffisant : que se passerait-il ? J'entends d'ici les cris de mes camarades militaires : « Nous sommes perdus, sans défense, nous ne sommes pas prêts pour la guerre !! »
Perdus sans les Américains ? N'est-ce pas un argument absurde, ridicule ? 600 millions d’Européens quémandent la protection de 300 millions d’Américains ! Un pays qui – du moins depuis ma naissance – a perdu toutes les guerres auxquelles il a participé, malgré son absolue supériorité technologique : que ce soit sur le plan purement militaire (opérationnel et tactique), en étant honteusement chassés du pays au Vietnam, en Irak et plus récemment en Afghanistan, ou sur le plan politique, comme à Cuba, au Nicaragua ou en Haïti ! L’Europe a donc besoin de cette formidable puissance militaire de sa filleule coloniale ?
Et peut-on réellement se préparer à la guerre ? Jusqu’à présent, la plupart des guerres ont toujours été perdues par ceux qui y étaient le mieux préparés : les guerres d’agression se sont le plus souvent terminées devant la capitale de l’agresseur, des Suédois pendant la guerre de Trente Ans à Napoléon en passant par Hitler… tous des « hommes d’État » – ou plutôt des criminels – qui s’étaient préparés méticuleusement à la guerre pendant des années.
Et si « LE » Russe ou « LE » Chinois (venu de l’autre bout de l’Asie) venait « chez nous » ? De quoi disposons-nous aujourd’hui – sans renforts – pour former un « comité d’accueil » ? Comment l’Europe se présenterait-elle aujourd’hui, le 21 avril 2026, face à des agresseurs ? Les Polonais sont particulièrement vigilants – ils seraient en mesure de mobiliser 4 divisions (officiellement 6) en un clin d’œil ; l’Allemagne – eh bien, si l’on additionne tout ce dont nous disposons, nous atteignons environ trois divisions – je sais, tous les militaires se plaignent en ce moment, mais nous connaissons sur le bout des doigts les capacités d'adaptation de l’armée allemande depuis que ces missions existent. C'est particulièrement frappant depuis le début du millénaire : je me souviens encore très bien de l'époque où les missions se succédaient : KFOR, SFOR/IFOR, ISAF, INTERFET ; pratiquement chacune était, selon les déclarations du commandement des forces armées, la dernière possible – jusqu'à ce qu'une nouvelle soit ordonnée. La France en a deux (officiellement trois), l’Espagne deux (officiellement trois), l’Italie deux (officiellement trois), et à cela s’ajoute encore la Grande-Bretagne – bien que cette nation à la culture riche se soit retirée de l’Union – avec une division (officiellement deux) ; ainsi, rien qu’avec ces six États européens, nous arrivons aujourd’hui et à l'heure actuelle à 16 divisions – plus que l’Ukraine n’en a jamais eu ou n’en aura jamais.
D'accord, je l'admets, l'approvisionnement logistique est difficile, mais faisable, car toute armée est conçue pour subvenir à ses propres besoins. Nous pouvons donc en conclure qu'une guerre d'agression russe contre l'Europe occidentale se terminerait probablement quelques mois plus tard aux portes de Moscou – sous les acclamations enthousiastes des Biélorusses massés au bord des routes…
Je pense que ce scénario est bien plus proche de la réalité et qu’il devrait nous inciter, nous Européens, à sortir de la folie de l'armement américaine, à continuer de faire confiance à nos propres valeurs, tout comme à notre propre armée.
Au fait : les États-Unis seuls contre l’Iran ? Vous voulez un pronostic ? – Ils perdront cette guerre aussi…
Ne vous méprenez pas : il ne s’agit pas d’une critique des États-Unis, mais plutôt d’une réitération de l’argument que les administrations américaines ont maintes fois avancé auprès de l’UE au cours de la dernière décennie : prendre en main la défense de l’Europe! Nous devrions faire de même en organisant des exercices conjoints de déploiement. Ce serait un investissement judicieux.
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